Rehlinger rechnet mit einer Milliarde Euro für das Saarland
Am Dienstag hatten sich Union und SPD auf ein 500 Milliarden schweres Sondervermögen geeinigt. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD), die an den Sondierungsgesprächen beteiligt ist, rechnet für das Saarland daraus mit rund einer Milliarde Euro.
Wenn das jetzt geplante "Sondervermögen" für die Infrastruktur kommt, geht die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) davon aus, dass das Saarland daraus mit rund einer Milliarde Euro rechnen kann.
Rehlinger sagte im SR, das Geld würde insgesamt über zehn Jahre verteilt fließen und werde auch im Saarland zur Modernisierung der Infrastruktur bei Land und Kommunen benötigt. Der endgültige Verteilungsschlüssel sei aber noch unklar.
100 Milliarden für die Länder
Union und SPD hatten sich bei ihren Sondierungsgesprächen auf ein sogenanntes "Sondervermögen" für die Infrastruktur in Höhe von 500 Milliarden Euro verständigt - also de facto auf neue Kredite, um zum Beispiel Straßen und Schulen zu modernisieren. 100 der 500 Milliarden Euro sind für die Länder vorgesehen.
Bereits am Dienstag, als es die Einigung über das Milliardenpaket gab, hatte Rehlinger von einem "historischen Signal" gesprochen. Sie nimmt für die SPD an den Sondierungen der Parteien teil.