Statue der Justitia (Foto: IMAGO / CHROMORANGE)

Ehemann wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

  28.02.2025 | 14:54 Uhr

Im August vergangenen Jahres hat ein 58-Jähriger im rheinland-pfälzischen Althornbach seine Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötet. Er muss nun lebenslänglich ins Gefängnis.

Im Mordprozess gegen einen 58-jährigen Ehemann ist das Urteil am Freitag gefallen: Das Landgericht Zweibrücken verurteilte ihn nun zu einer lebenslangen Haftstrafe. Damit stimmte das Gericht dem geforderten Strafmaß der Staatsanwaltschaft zu.

Tötung durch mehrere Messerstiche

Das Gericht hatte es als bewiesen angesehen, dass der 58-Jährige im August 2024 in Althornbach in der Südwestpfalz seine 51 Jahre alte Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötet hatte.

Nach Ansicht der Ermittler soll der Mann in der Küche der gemeinsamen Wohnung an seine Frau herangetreten sein und mehrmals auf ihren Hals und Oberkörper eingestochen haben. Die Frau starb an ihren Verletzungen. Anschließend soll er sich selbst mehrere Schnittwunden zugefügt haben. Er überlebte schwer verletzt.

Verteidigung forderte zehn Jahre Haft

Die Verteidigung hatte sich für eine Verurteilung wegen Totschlags und zehn Jahre Gefängnis ausgesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Über dieses Thema berichteten die SR info-Nachrichten im Radio am 28.02.2025.


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