Jan Skudlarek: "Der Aufstieg des Mittelfingers"

Im Wartezimmer, an der Kasse im Supermarkt, in den sozialen Netzwerken  – Beleidigungen sind überall. Das Kommentarfeld im Internet: ein Trollhaus. Es wird gehasst und gehetzt. Warum sind alle so aggressiv und zugleich so überempfindlich? Wo kommen die Gemeinheiten her?

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Nicht nur der Wahlkampf war sehr populistisch, unsere gesamte Debattenkultur wird immer agressiver und beleidigender. Vor allem und besonders im Internet. Doch woher kommt diese Verrohung, und wie kann man die Situation wieder verbessern? Darüber haben wir in SR 3 "Guten Morgen" mit Saarländern gesprochen und uns auch mit dem Autor und Philosophen Jan Skudlarek unterhalten. Er sagt: "Der Tonfall ist doch sehr toxisch geworden". Er hat ein Buch über einen beunruhigenden Gesellschaftstrend, soziale Achtsamkeit und das große Maul des kleinen Mannes geschrieben: "Der Aufstieg des Mittelfingers"

Audio: Interview mit Jan Skudlarek

Jan Skudlarek

Jan Skudlarek, geboren 1986 in Hamm, lebt in Berlin-Neukölln. Er ist promovierter Doktor der Philosophie, Lyriker und großer Kneipengänger. Skudlarek erhielt bereits zahlreiche Preise für seine Lyrik, unter anderem den GWK-Förderpreis Literatur 2008, ein Stipendium des Berliner Senats 2015 und zwei Jahre später den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2017.

Auf einen Blick

Jan Skudlarek
Der Aufstieg des Mittelfingers

Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört 

Rowohlt Taschenbuch Verlag
22. September 2017
TB, 256 Seiten
ISBN-13: 978-3499632990
Preis: 9,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro

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