Gibt es in Deutschland kein Wohnraumproblem, sondern nur ein Verteilungsproblem? Wären all diese Probleme gelöst, wenn ältere Menschen ihre großen Häuser für junge Familien frei machen würden? 33 Quadratmeter hat ein Paar mit Kindern im Durchschnitt pro Kopf zur Verfügung – Rentner:innen verfügen über fast doppelt so viel Wohnraum.
Mehr als 30 Jahre lang haben Rosemarie und Rolf K. in ihrem Haus mit Garten auf der Schwäbischen Alb gelebt, ihren Sohn großgezogen. Jetzt geht es in eine 73-Quadratmeter-Wohnung. Uta G. und Klaus D. aus Tübingen wollen aus ihrer 140 Quadratmeter Fünfzimmer-Wohnung in eine 70 Quadratmeter Wohnung ziehen. Doch wie sollen sie das Hab- und Gut ihres Lebens dort unterbringen? So geht es vielen Senior:innen in Deutschland: Die Kinder sind aus dem Haus, der Wohnraum zu groß, aber Umziehen ist nicht leicht. Ein Hauptproblem ist auch die Tatsache, dass die kleineren Wohnungen teils höhere Mieten haben, als die großen mit älteren Mietverträgen. Dann bekommt man eine kleinere Wohnung, bezahlt jedoch genauso viel oder sogar mehr Miete. Daher ist es wirtschaftlich oftmals auch unplausibel, den größeren Wohnraum freizugeben. Junge Familien suchen jedoch genau diesen Wohnraum. Im Südwesten gibt es Projekte, um Wohnflächen gerechter zu verteilen: wie das generationsübergreifende Wohnprojekt „Wohnbau Mainz“ oder das “Pfrondorfer Neschtle”. In Tübingen soll ein Mehrparteienhaus mit idealen Voraussetzungen für Senior:innen entstehen. Aber finden sich auch genügend Mieter:innen? Die SWR-Reporter:innen Helena Offenborn und Claus Hanischdörfer stellen Wohnprojekte vor, die Wege aus der Wohnungsnot zeigen.
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