1,5 Millionen Touristen besuchten den Baumwipfelpfad an der Saarschleife

Bis zu 200.000 Touristen strömen jedes Jahr zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife in Orscholz. Seit der Eröffnung im Juli 2016 waren es insgesamt 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher. Zwar hat der Andrang etwas abgenommen, dennoch profitiere die Region enorm von der Attraktion, sagt Mettlachs Bürgermeister Kiefer.

Der Baumwipfelpfad ist seit acht Jahren in der Gemeinde Mettlach die Attraktion neben der Saarschleife. Die Erlebnis Akademie hat erst kürzlich als Betreiber einen Meilenstein erreicht: 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen seit der Eröffnung im Jahr 2016 an den Baumwipfelpfad. Allerdings besuchen seit der Einweihung über die Jahre zunehmend etwas weniger Menschen den Baumwipfelpfad in Orscholz.

"Natürlich waren die ersten Jahre an der Saarschleife die stärksten, weil es etwas Neues war. Man hat auch viele Besucher aus dem Umkreis gehabt", sagte Laura Portz von der Erlebnis Akademie.

Bis zu 200.000 Menschen jedes Jahr

Inzwischen seien es jährlich zwischen 150.000 und 200.000 Besucherinnen und Besucher, die den Weg zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife fänden. Ein Abenteuerspielplatz soll das Interesse aufrecht erhalten. Den betreibt die Erlebnis Akademie seit 2020.

Der Standort an der Saarschleife läuft nach Unternehmensangaben im Vergleich zu den anderen gut. Weitere Investitionen seien aber erstmal nicht geplant.

Abenteuerwald und Baumwipfelpfad ziehen Touristen an

Neben Gewerbesteuereinnahmen bringt das Angebot an der Saarschleife für die Gemeinde Mettlach einen weiteren Vorteil. "Früher sind die Leute nur hier hergekommen, um ein Bild zu machen. Heute muss man mindestens zwei Stunden auf dem Baumwipfelpfad einplanen", sagte Mettlachs Bürgermeister Daniel Kiefer (SPD). So werde die Gastronomie im Anschluss an den Baumwipfelpfad genutzt.

Mit dem Abenteuerwald habe man zudem eine Ergänzung geschaffen, die Familien mit Kindern stärker anzieht. Dort könne man den ganzen Tag verbringen, so Kiefer.

Cloef-Atrium an der Saarschleife - bislang ein Verlustgeschäft

Das Cloef-Atrium ist das Zentrum des touristischen Angebots an der Saarschleife. Hier können die Besucherinnen und Besucher etwas essen und trinken. Der Pächter ist mit dem Zulauf zufrieden, auch wenn er merkt, dass weniger Geld ausgegeben wird. Das 21 Jahre alte Gebäude ist aber auch Veranstaltungs- und Tagungsort. Die Auslastung liege aber weit unter der Kapazität.

Jedes Jahr macht die Gemeinde laut SPD-Bürgermeister Kiefer ein Minus von rund 300.000 Euro. Dennoch wolle man daran festhalten. "Das ist für Familienfeiern ein optimales Umfeld. Daher sind wir froh, dass wir das hier haben", betont Kiefer. Es sei ein nicht mehr wegzudenkender Anziehungspunkt für den Tourismus.

Mangelnde Übernachtungsplätze in Mettlach

Was weiterhin fehlt, sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten. Um das Problem zu lösen, sollte eine dafür ausgewiesene Fläche zu einer Anlage für Glamping umgebaut werden. Der Investor ist abgesprungen, weil er keinen Betreiber gefunden hatte. Hier soll aber weiterhin etwas entstehen.

"Der Bebauungsplan ist weiterhin auf Glamping ausgelegt, sodass wir weiterhin den Wunsch haben, ein Glamping-Hotel zu bauen", sagte Kiefer. Die Verwaltung ist zumindest mit der Entwicklung an der Cloef zufrieden. Jetzt gehe es darum, die Menschen länger vor Ort zu halten.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" im SR Fernsehen am 03.09.2024 berichtet.

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